Mittwoch, 23. Februar 2011

Earthquake in Christchurch...

wir trauern mit den Opfern des Erdbebens vom 22.02.2011 in Christchurch! Das war nun schon das 2. innerhalb eines halben Jahres. Wir hoffen das so viele Menschen lebend geborgen werden können wie es geht und der Wiederaufbau schnell voran schreitet.

Wir haben von dem Beben nichts gespürt und uns geht es gut! Ihr müsst euch also um uns keine Sorgen machen! Sind dann doch ein paar Kilometer mehr von Christchurch entfernt... Haben diesen Vorfall nur bei der Arbeit im Radio gehört. Wir hoffen es geht aufwärts!

Montag, 21. Februar 2011

Wochenende in Blenheim

Nach einer Woche harter Arbeit, hatten wir uns ein freies Wochenende verdient. Am Freitag war nichts weiter geplant, außer für Martin 'ne Runde Poker. Am Samstag aber haben wir mit den anderen ausgemacht eine Weinverkostungs-Tour rund um Blenheim zu machen. Wir wollten ja schließlich auch mal wissen wie der Wein (bei dessen Herstellung wir ja zur Zeit mithelfen) hier so schmeckt. Es gab anfangs jedoch ein paar Schwierigkeiten mit den Autositzplätzen, denn es gab zu wenige für die ganzen Leute, die mit wollten... Am Ende war das auch (etwas Verkehrswidrig) geklärt und wir fuhren los zum ersten Weingut. Das war „Wither Hills“. Die Weine würden, glaub' ich, meiner Mutti (Karin) und Günter ganz gut schmecken, aber für uns waren die meist nicht so lecker. Jedoch beim nächsten Gut, welches „Villa Maria“ hieß, gab es einen lecker, süßen Dessertwein. Ein Riesling, der fast wie Honig schmeckte... Echt lecker. Bei den restlichen Gütern schmeckte der Wein für mich fast immer gleich und den Chardonney brauchte ich auch dann gar nicht mehr zu probieren, weil ich da nur das Holzfass, in dem er gelagert wurde, herausgeschmeckt habe... Martin konnte leider kaum etwas probieren, da er der Fahrer war. (Er trinkt ja eh lieber Bier als Wein... :))
Das vorletzte Gut war toll, weil da gab es auch Schokolade und Schnaps (wir konnten auch Honig und verschiedene Vinaigrette und Olivenöle probieren). Alles sehr lecker.
Aber es kam die Zeit, da mussten wir etwas essen und wir fuhren ins Hostel und kochten uns (jetzt was für die Leute, die sich fürs essen interessieren) Reis mit Hackfleisch, Bohnen-Mix, Kidneybohnen, Mais und Brokkoli. War nicht schlecht, aber irgendwie fehlte die gewisse Würze...
Am Abend saßen wir erst alle gemütlich auf der Terasse zusammen und tranken zusammen (Dabei haben auch ein paar Leute den Lauterbacher gekostet, aber keiner fand's gut...).
Später am Abend sind wir noch in einer kleineren Gruppe losgezogen und in einen Club oder eine Disco gegangen. Ist ähnlich wie in Deutschland, jedoch sind die Drinks ganz schön teuer und deshalb haben wir uns einen geteilt (Martin war eh schon gut dabei... ;)). Zum leidwesen aller hatte ich keine Lust zum tanzen, aber die anderen sind ganz schön abgegangen...
Gegen 2 lagen wir dann im Zelt und haben uns bis Sonntag morgen um 10 ausgeschlafen. Und ein nächster Höhepunkt dieses Wochenende stand an: Barbecue mit Burgern (selbstgemachte Frikadellen von Daniel → ist Koch) und Nudelsalat. Ich glaube die Fotos sagen mehr:

Wie immer war es viel zu viel für 11 Personen und so packten wir uns gleich noch unser Lunch für morgen auf Arbeit ein. Müde und verschwitzt vom Essen und vom heißen Wetter machten wir uns auf zum Strand. 











Der ist ca ½ h vom Hostel mit dem Auto entfernt. Wir waren da in der „Robin Hood Bay“. Schöne Bucht und kaum ein Mensch dort, außer wir. Jeder hat sich etwas anders beschäftigt bis die Franzosen etwas machten, dass alle lustig fanden...



Und so ist es schon wieder abend und wir werden dann bald schlafen gehen um morgen wieder fit zu sein.


Donnerstag, 17. Februar 2011

Das Arbeitsleben...

Hi Leute, ihr habt ja jetzt länger als sonst nichts gehört, oder? Das liegt daran, dass wir jetzt 8h am Tag beschäftigt werden.

Am Sonntag haben wir's erfahren, dass wir am Montag 6:40 vorm Hostel abgeholt werden. Und so war es dann auch. Und dann ging's mit Kleinbussen (oder Vans) auf's Feld, spezieller mit em Hauf'n Weinreben. Unsere Aufgabe war fortan ein Netz mit sogenannten „Clips“ an den Reben so zu befestigen, dass alles Trauben abgedeckt sind und keine Vögel rann kommen. Das sieht in der Praxis dann ungefähr so aus:



Und das schöne daran ist: Wir werden nach Stundenlohn bezahlt und müssen keinen Stress machen. Aber wir sehen natürlich trotzdem zu, dass wir zügig vorankommen. Und das gelingt uns eigentlich auch. Die Arbeit ist einfach und auszuhalten. Also, ich denke, wir werden das schon 4 Wochen durchhalten. :)
Es gibt immer zwei Pausen.Und die werden uns sogar bezahlt. Sodass wir von 7:15 bis 15:15 arbeiten.
Die „Kollegen“ (oder auch Mitbewohner)  sind auch ganz gut drauf und man kann sich zwischendurch über die „musts“ von Nz unterhalten. ;)
Also dann. Wir melden uns wenn es etwas neues gibt. Bis Bald.

Freitag, 11. Februar 2011

Soweit die Füße tragen... und noch 2,9 km...

Es war gegen 6:15am als der Wecker uns das erste mal störte. Gegen halb 7 sind wir dann auch aufgestanden, nach einer Nacht, die kälter war als die Nächte zuvor. Erstmal unter die heiße Dusche und alles packen und Frühstücken.

Kurz nach 8 wurden wir mit dem Bus abgeholt und fuhren nach Marahau, um von dort aus mit dem Wassertaxi zur Bark Bay gebracht zu werden.

Der Plan war von dreiviertel 11 bis 17 Uhr von der Bark Bay nach Marahau auf dem Coastal Track des Abel Tasman Nationalpark zurück zu laufen. Gut, soweit der Plan.
Es war ein sehr schöner Track, immer schön an der Küste entlang durch Waldgebiet (also nicht unter der prallen Sonne).










Und zwischendurch gab es auch schöne Ausblicke auf mehr Meer. ;) An der Torrent Bay sind wir dann bei fast high tide (Flut) den low-tide-Weg (Ebbe) gegangen. Das sah ungefähr so aus:










Cleopatra's Pool
Danach wollten wir noch zu Cleopatra's Pool und dafür mussten wir ne halbe Stunde im Marschtempo zurücklaufen und dann nochmal die halbe Stunde (selbe Geschwindigkeit) wieder in die richtige Richtung. 
Als wir dann endlich wieder am Wegzweig nach Marahau waren war es kurz vor um 3pm und auf dem Schild stand 4hrs bis Marahau...und ihr wisst den Plan noch, oder? Der Bus fuhr nämlich 5pm ab...
Also hieß es: Beine in die Hand nehmen und so schnell wie es nur geht die letzten 13km bewältigen! (Davon sind natürlich keine Fotos entstanden....)
Als wir dann endlich, endlich Marahau erreicht hatten, mit schmerzenden Füßen und Muskeln war es schließlich 16:55 Uhr. Gott sei dank! Der ganze Marsch hat sich wenigstens gelohnt! :D
Und so sind wir fröhlich in den Bus eingestiegen und haben uns natürlich bis vor die Haustür des "White Elephant fahren lassen.






Wir haben auch ein Bild von unseren Füßen gemacht, weil die so geschmerzt haben. Man sieht die Schmerzen nur nicht, aber vielleicht kann man die Blasen erahnen...












Ok, aber das soll uns nicht aufhalten, denn morgen ziehen wir weiter und wir müssen noch unsere Backpacks packen. Also dann Leut's. Es gibt noch viel zu tun. Bis bald!

Donnerstag, 10. Februar 2011

Tagestour zur Golden Bay

 Da wir ja nunmal ein Mietauto hatten haben wir den 2 Tag dazu genutzt in die Golden Bay zu erkunden. Vor allem die Stellen, die man eben mit eigenem Auto am besten erreichen kann.Als erstes fuhren wir eigentlich schnurstrax von Motueka zumWharariki Beach, ein Strand wo es sehr windig ist und es Sanddünen gibt und einige Felsen und ein paar Höhlen, welche durch das Meer ausgespült wurden:



das hat der Martin eingeritzt :)



Die nächste Etappe sollte dann das Cape Farewell sein, was vom Wharariki Beach auch nicht mehr weit weg ist, nur mal eben über die Schotterstraße (von denen es hier, meiner Meinung nach, viel zu viele gibt) zurück und dann links.


Und von da aus sah man auch schon die nächste Etappe: Der Farewell Spit:










Da fuhren wir dann auch noch hin. Aber wir sind nicht bis an's Ende gelaufen, weil man schon von weitem sah, das da starker Wind geht und da ne Art Sandsturm war.
Also fuhren wir weiter und weiter und weiter...immer weiter. Bis wir an den übelsten Strand kamen:


Das war ein Strand wie er in den Reisekatalogen zu finden ist. Sauber, schön und richtig toll! Ich wär da gern länger geblieben, aber es war schon ca. um 7 abends und wir mussten wieder los, da die 2 anderen Mädels noch einkaufen mussten, weil sie heute ne 3-tägige Tour durch den Abel Tasman Nationalpark machen.
Aber vielleicht haben wir ja nochmal die Möglichkeit wieder zu kommen.
Wirklich wunderschön!!!!! Und so schliefen wir dann spät abends im Zelt zusammengekuschelt ein. :)

Crystal pool and springs

Heute am Di (08.02.11) haben wir uns entschieden ein Auto zu mieten, was günstiger ist als 30$ pro Bike...
Also sind wir mit Florian zum nächsten Autoleih in der Stadt und haben uns eins geliehen. Das ging sehr schnell und problemlos, dafür brauchten wir nicht mal den Internationalen Führerschein. Der deutsche war vollkommen ausreichend... Also sind wir dann mit unserem automatik Auto nach ca. 10min vom Hof gerollt und ab in den "Stadtverkehr". Das war spannend, das erste Mal auf der falschen Seite (links) zu Fahren. Es hat zwar ein paar Minuten gedauert sich daran zu gewöhnen aber es ging nach den ersten Strecken ganz gut. Man muss eben nur beim Abbiegen aufpassen, dass hier trotzdem rechts vor links gilt und man nicht auf die rechte Fahrspur fährt...
Unser Mietwagen

Um uns nun weiter einzufahren, haben wir die Obst- und Hopfenplantagen rund um Motueka abgeklappert und uns nach verfügbaren Jobs erkundigt. Außer uns auf Wartelisten zu schreiben, kam dabei nicht viel raus...
Also haben wir uns dann nach dem Mittag in Richtung Takaka aufgemacht um schon einmal 2 der Attraktionen anzuschauen, welche uns der nette Autoverleiher ans Herz gelegt hat unbedingt besuchen zu müssen.

Crystal pool
Das erste Ziel war die Quelle des Riwaka Flusses ("SOURCE OF THE RIWAKA RIVER"), wohin eine schmale Schotterpiste abseits der Route 60 führte. Am Parkplatz angekommen ging es dann zu Fuß weiter. Nach ca. 5min kamen wir dann an einen herrlichen Ort namens "Crystal pool". Dort war das Wasser wirklich kristallklar und auch kalt...


Nach dem wir diesen Ort genossen hatten, haben wir uns aufgemacht zur Quelle des Flusses...


...welche wir dann nach weiteren 5 min zu Fuß erreicht hatten. Hier am Ursprung des Riwaka Rivers war es auch sehr idyllisch, was uns zum kurzzeitigen verweilen einlud.

Nachdem wir nun so begeistert von diesem Ort waren, haben wir uns entschlossen doch noch den 1h-igen Weg über den Takaka Hill auf uns zu nehmen und den zweiten uns empfohlenen sehenswerten Ort zu besuchen. Also zurück ins Auto und ab auf die Piste...
Nachdem wir den Takaka Hill nach ca. 1h (gefühlte 3h) kurvenreicher Bergauf- und -abfahrt passiert hatten ging es noch mindestens 20 min im Tal entlang, bis wir Waikoropupu (Pupu Springs) errecht hatten.


Es ging wieder zu Fuß weiter durch den Wald, über Stock und über Stein bis wir am Pupu Springs waren.
Quasi ein Teich, bei dem das Wasser aus dem Boden aufsteigt wie man auf den folgenden Bildern vllt. erkennen kann... Aber hier war es bei weitem nicht ganz so spannend wie wir uns vllt. erhofft und auch vorher schon erlebt hatten. Aber es war dennoch ein schöner Spaziergang.



Nachdem wir nun auch diese Attraktion besichtigt hatten, war es auch schon recht spät geworden und wir sind zurück nach Motueka. Hier angekommen mussten wir noch etwas essbares fürs dinner besorgen und haben den Tag bei einem oder auch mehreren einheimischen Bieren ausklingen lassen.

Noch was für interessierte: http://www.youtube.com/watch?v=4mq9J7rMZoU
http://www.youtube.com/watch?v=mXGte8X2w3I

Neues Heim...

So nach längerer Pause heute ein paar News...

Am Montag, den 07.02.11 sind wir in ein anderes Hostel umgezogen, welches wesentlich näher zum Zentrum und möglichen Arbeitsplätzen liegt. Also haben wir früh um 8Uhr unsere Sachen gepackt und uns nach dem Frühstück so gegen halb 10 auf den ca. 2,5 km langen Marsch zur neuen Unterkunft gemacht. Dort haben wir eingecheckt und anschließend unser neues Zimmer bezogen...


Nachdem wir nun unser neues Zelt aufgebaut und unsere Schlafplätze vorgerichtet hatten, sind wir in die Stadt zum Internet-Cafe gegangen, was hier die lokale Anlaufstelle für die Jobsuche ist. Da haben wir 2 Adressen bzw. Handynummern bekommen wo wir uns dann auch gemeldet hatten. Aber die wenigen Stellen die ausgeschrieben waren, sind leider schon vergeben gewesen. Nichts desto trotz haben wir den sonnigen Tag noch genossen und waren dann am Abend im örtlichen Kino zu "The kings speech". Der Film war echt gut und wir haben ihn sogar verstanden... ;D
Danach haben wir noch versucht nach Haus zu telefonieren über Skype, aber das hat leider nicht ganz so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber wir hatten Verbindung aufgenommen!