...diese schöne Halbinsel, östlich von Auckland, war die letzten paar Tage unser Ziel.
Und das fing so an.
An einem etwas schönerem morgen (nach der Motorradfahrt) machten wir uns auf. Zuerst fuhren wir nach Whangamata, wo wir einen sehr schönen Strandspaziergang gemacht haben.


Nach dieser netten Fahrpause fuhren wir nach Tairua und bestiegen wiedermal einen Berg (im Erzgebirge würde man sagen "Hügel"). Dieser hieß Mt. Paku und dir Aussicht von dort war wirklich schön.
Da oben trafen wir zwei Kiwi's (Neuseeländer). Der eine hatte einen Opa aus Deutschland, welcher schon vor dem 2. Weltkrieg abgehauen ist. Mit den beiden haben wir uns nett unterhalten und sie haben uns auch ein Plätzchen zum schlafen verraten.Am nächsten Tag wollten wir uns Cathedral Cove und/oder den Hot Water Beach ansehen. Aber es kam dann doch ganz anders, denn es geschah folgendes: Hochmotiviert sind wir nach Hahei gefahren (Cathedral Cove) und standen am Anfang des Walktracks. Dort lasen wir, dass man da nicht mehr hinlaufen kann. Und urplötzlich fing es an zu schütten. Also was macht man da? Weiterfahren zum Hot Water Beach, in der Hoffnung dort regnet's nicht. Und da waren wir also. Ziemlich windig war's dort und es war auch noch nicht Low-Tide (Ebbe). Deshalb wollten wir erstmal bissl was zum Mittag essen. Aber dazu kamen wir gar nicht, denn uns viel auf, dass wir einen Platten hinten links hatten.
Also nun, Reifen wechseln. Und das war gar nicht so einfach, denn wir hatten für unseren Mitsubishi einen Wagenheber von Honda...
Die Schrauben haben auf dem Ersatzrad auch nicht so richtig gepasst, aber wir hatten ja nicht wirklich ne Wahl. Soweit, so gut. Nun brauchten wir "nur" noch eine Werkstatt finden. Mit höchstens 50 km/h fuhren wir ca 30km zur nächstgrößeren Stadt. Und da war wirklich eine Werkstatt, welche unsere Reifen hatte. Es war übrigens ein ca. 8cm langer Nagel, der im Reifen steckte.
Aber nun war ja alles wieder gut.
Am nächsten Tag versuchten wir das geplante am Vortag noch einmal. Und wir liefen zu "Cathedral Cove". Diesesmal war das Wetter gut. Macht euch selber einen Eindruck:
Nach diesem schönen Spaziergang fuhren wir nun noch zum

Hot Water Beach und warteten mit
ein paar anderen Leuten auf die Low-Tide. Der Klappspaten war schon bereit.
Martin las viel während des Wartens. Auch als Low-Tide sein sollte, waren die Wellen noch so hoch, dass immerwieder alles überflutet wurde. Deshalb zogen wir uns Badesachen an und trauten uns zwischen die Felsen und die Fluten. (Davon haben wir keine Bilder, weil unsere Kamera nicht wasserdicht ist... ;) )
Man mag es kaum glauben, aber wir fanden trotz des Wellenganges warmes, sogar heißes Wasser im Sand. Aber es reichte nur für warme Füße und als dann ein riesen Touristen-Bus kam machten wir uns aus dem Staub.
Es war immer noch nicht Abend und wir waren noch motiviert weiter zu fahren. Wir nahmen die, von den Einheimischen empfohlene, Road 309.
Dort machten wir unsere erste Bekanntschaft mit den riesigen Kauri-Bäumen. Und wenn ich sage riesig, meine ich das auch so. Seht mal wie klein Martin wirkt:

Später in Coromandel Town angekommen, war das genug Erlebnis für diesen Tag und wir schwebten ins Traumland.