Donnerstag, 15. September 2011

Es ist vollbracht!

Noch einmal, wahrscheinlich das letzte Mal werde ich einen Post schreiben.
 Und zwar aus einem wichtigem Grund: Nach scheinbar unendlichem hin und her sind die Bilder endlich aussortiert und diese sind zusammen mit den Videos in eine DVD gepackt wurden. Natürlich mit passender Vertonung und Titeln. Also, ich hoffe, wir können sie euch bald zeigen.

Bis dahin!

Martin & Anika

Montag, 6. Juni 2011

Da war ja nochwas...

Die meisten von euch wissen es ja schon: Martin und ich sind verlobt.
Er hat mich gefragt als ich eigentlich schlecht drauf war und zu dem total unvorbereitet...
Es war so: morgens des 15.05. fuhren wir mit Rocky auf dem Ninety Mile Beach und ich war, wie Martin immer sagt, total hysterisch, weil ich Angst hatte stecken zu bleiben oder dass das Auto kaputt geht.
Die Stimmung war erst langsam am besser werden als wir am Cape Reinga waren. Aber das schreckte Martin nicht ab und machte mir dort einen Heiratsantrag. Natürlich hab ich's gleich wieder versaut, weil ich drei mal nachgefragt habe ob er es ernst meint, als er aber auf die Knie ging und das "in guten wie in schlechten Zeiten" wiederholte konnte ich nur noch "Ja" sagen. Es war wirklich der perfekte Platz. Die Stimmung wurde danach natürlich schlagartig besser. :)


Dort auf dem Berg fand die Verlobung statt

Ps.: Sorry Sven, aber es gibt kein Video, aber so ist es abgelaufen. ;)

Fazit:

Was hat uns die ganze Sache eigentlich nun gebracht? Also erstmal war es eine richtig coole Zeit. Wir haben in so kurzer Zeit so viel gesehen und erlebt. Es waren nicht nur gute Sachen, aber dafür waren sie sehr lehrreich. (Natürlich überwiegen die guten Dinge)
Es ist wirklich ein wunderschönes Land mit freundlichen Menschen, die uns aufgenommen haben. Es gab natürlich auch ein paar blöde Leute, aber die gibt's ja überall.
Die Natur hat uns sehr beeindruckt und auch unseren Blick für das schöne in der Natur geschult. Unser English ist besser geworden, wenn auch nicht perfekt.
Die Idee das zu tun war richtig und wirklich empfehlenswert. Wir würden es jederzeit wieder tun, aber wir sind auch froh wieder zu Hause zu sein. Und noch etwas: das Erzgebirge ist mindestens genauso schön wie Neuseeland.

Vielen Dank nochmal an alles fleißigen Leser. Es war wirklich schön, dass ihr uns trotz der Entfernung nicht vergessen habt! Danke!

Zurück nach Hause

Und da plötzlich war der Tag da. Schnell Sachen noch zu Ende packen und schon auf dem Weg zum Bus. Erstmal nur in die Stadt um noch diverse Steuerdinge zu klären. Aber später waren wir schon am Flughafen und der Flieger startete. Nach einem ewigen Flug und langen Wartezeiten warteten wir dann noch auf den Zug nach Chemnitz.
Und nach noch einer Fahrt von ca. 5 Stunden kamen wir endlich in Chemnitz an, wo uns Martin's Papa abholte.


Schließlich erreichten wir Wernsdorf nach ca. 42h. Wow, so lange waren wir unterwegs??? Kaum zu glauben...

 Natürlich wurden wir ganz nett empfangen und es gab einiges zu erzählen (Ja, trotz Blog). Und es gab lecker deutsches Essen. Mir war vorher gar nicht bewusst wie sehr ich es vermisst habe...

Nach diesem schönen Abend und einer kurzen Nacht mussten wir aber wieder was tun. Zum Beispiel Post öffnen und Besuche erledigen (natürlich auch Mitbringsel verteilen).
Und man glaubt es kaum, aber das ist ganz schön stressig...

Sonntag, 29. Mai 2011

Kiwi Cowboy Kurs Tag 5

Am letzten Tag unserer Kiwi Cowboy Woche sind wir mit den Pferden zur Jumping Lane in den Wald gefahren. Dort angekommen haben wir die Pferde gesattelt und uns auf zur Springstrecke gemacht, um das am Mittwoch gelernte umzusetzen. Das hat auch recht gut geklappt! Keiner ist vom Pferd gefallen oder hat sich verletzt. Hier ein paar Fotos:



Nachdem wir richtig Spaß im Wald hatten beim Springen sind wir wieder zurück zur Farm und haben die Pferde  fix versorgt. Denn es sollte heute noch eine kleine Lektion im Umgang mit jungen Pferden geben. Julie wurde von der Lehrerin ihres Sohnes gebeten, beim Verladetraining ihrer 2 Jungpferde zu helfen. Also sind wir dahin gefahren und Julie hat uns gezeigt wie man junge Pferde auf nen Hänger oder Truck verläd.




Und nach ungefähre 2 Stunden waren beide Pferde im Hänger gewesen. War wirklich interessant und lehrreich. Ich glaube das wichtigste dabei ist nicht die Geduld zu verlieren...
Abends haben wir nochmal lecker Abendbrot bekommen und wurden noch bis zum Hostel in die Innenstadt von Auckland gefahren.
Die Woche war wirklich total schön und die Familie ist total nett. Wir haben sogar ein Zertifikat und ein T-Shirt bekommen bevor wir weg fuhren.

Und nun? Es ist jetzt schon Sonntag nachmittag und wir müssen noch ein paar Sachen so packen, dass wir alles in den Koffer kriegen. Und morgen geht's auch schon los...
Also, ihr hört von uns, wenn wir wieder da sind (habt ihr schon den neuen Countdown bemerkt???).

C ya!

Donnerstag, 26. Mai 2011

Kiwi Cowboy Kurs Tag 4

Hey, da wären wir wieder.

Heute hat es leider den ganzen Tag geregnet. Aber wir haben trotzdem sinnvolle Sachen gemacht. Natürlich haben wir wieder die Pferde gefüttert und wir haben etwas Rope-Work gemacht und einige Dinge über das Aussehen und den damit zusammen hängenden Fähigkeiten des Pferdes gelernt.
Nach dem Mittag nutzten wir das schlechte Wetter und sind ins Kino zu Hangover 2 gegangen. Nicht schlecht, der Film. Ziemlich ähnlich zum ersten Teil.
Den Rest des Tages sind wir noch mit Evi (der Hund hier) raus gegangen und haben ein paar Anrufe gemacht. Und natürlich weiterhin Evi und Catch up (Katze) bespaßt...

Mittwoch, 25. Mai 2011

Kiwi Cowboy Kurs Tag 3

Und da wären wir wieder. Es ist cool, denn wir können das inet hier kostenlos nutzen. Und euch somit immer auf dem laufenden halten! :D


Was haben wir also heute gemacht? Wir sind auf dem Platz gewesen und sind etwas gesprungen. Ja, auch der Martin! Er macht sich wirklich gut!
Nach einer Weile fing es jedoch an zu regnen und wir hörten auf für heute. Ist vielleicht auch gut für unseren Muskelkater nach dem größeren Ritt gestern (Es ist wirklich besser längere Ritte im Western-Stil zu bewältigen.).


Nach dem Lunch (einer heißen Suppe) hat uns Julie
 noch zu einem tollen See gefahren. Der heißt Wainamu (Maori-Sprache...). An diesem See sind mitten im Inland große Sanddünen. Das war wirklich beeindruckend. Sonst sieht man sie nur an Stränden...
Wir liefen also den Walk-Track zu dem See. Der dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Und gut, dass wir jemanden mit hatten, der den Weg kannte, denn Julie sagte wir sollten besser Gummistiefel anziehen. Da war nämlich ein kleiner Bach durch den wir durch mussten.
rechts grau - links grün
Und es war einfach großartig: auf der einen Seite war eine große Sanddüne und auf der anderen einfach grüne Wiese mit Kühen. Wir rannten die eine große Düne runter und haben auch ein paar schöne Fotos gemacht.


Lake Wainamu

Dienstag, 24. Mai 2011

Kiwi Cowboy Kurs Tag 2

Puh, heute gibt's viel zu erzählen...
Ich fang mal mit heut früh an: Als erstes haben Martin und ich ein paar Pferde gefüttert und ein paar von der Koppel geholt. Als July dann wieder kam (Sie hat ihren Sohn zur Schule geschafft) machten wir alles fertig, luden die Pferde ein und fuhren zum Strand. Und da waren wir: 

Martin auf Mori

Mori & Mr. Boogie
schnell unterwegs

Erst ritten wir am Strand entlang und Martin hatte dort seine nächste Lektion "Leichttraben". Und am Ende hat er's gehabt! :) (Anika ist sehr stolz!!!)
Es war richtig cool, da am Strand. Das Problem war nur: die Pferde wussten, dass es die "Renn-Strecke" ist... Es war schwer sie nicht in Renn-Galopp fallen zu lassen.
July hat ein Pferd namens Kiwi und ich finde immer mehr Gemeinsamheiten mit Nirvana... Ist auch so ein Racehorse.
Auf dem Rückweg ritten wir durch einen Kiefer-Wald. Sah richtig mystisch aus.
Letztendlich weiß ich gar nicht wie lange wir unterwegs waren (vielleicht 2-3h). Es war irgendwie anstrengend... Nachdem wir zurück auf dem Hof waren und die Pferde noch ihr Essen genossen (die scheinen das wirklich zu genießen, weil es ewig dauert...) gab uns July die erste Lektion in Lasso werfen. Wir waren gar nicht so schlecht, aber die Tonne haben wir trotzdem nicht gefangen... ;)


Martin versucht mich zu fangen

Und jetzt, nach dem Abendbrot ruhen wir uns noch aus, denn morgen geht's weiter! :D

Montag, 23. Mai 2011

Kiwi Cowboy Kurs Tag 1

Da sind wir also. Angekommen in Whenuapai auf der Farm.
Nach einer Stunde Busfahrt wurden wir von July abgeholt. Und nach dem Füttern der Pferde und unserem Mittagessen ging es auch schon los. Wir fuhren mit einem Pferde-Truck zu einem nahe gelegenem Platz und wurden für's erste begutachtet.
Für Martin war es etwas gewöhnungsbedürftig und für mich eigentlich Routine, hab aber trotzdem einiges gelernt.
Als wir wieder zurück waren, haben wir noch ein bisschen Bodenarbeit geübt und am Ende des Tages bzw. zum Sonnenuntergang hat uns July noch zum Strand gefahren.
Und jetzt ist es um 9 und ich bin schon total müde... Foto's haben wir vom Reiten leider noch nicht, aber vom Sonnenuntergang:


Das ist übrigens Evi. Total verrückt, der Hund...


Morgen gibt's evtl. mehr. Und vielleicht auch Bilder!

Donnerstag, 19. Mai 2011

Northland Part 2 - Bay of Islands

So nun mal wieder ein kleiner Bericht.
Nachdem wir nun das nette kleine Hostel und die netten Leute da verlassen hatten, hieß das nächste Ziel Kerikeri. Dort besuchten wir den Stonestore (das älteste Steinhaus in NZ) und machten noch einen kleinen Walk zu den Rainbow Falls. Ich glaube jeder kann sich denken warum die so hießen... Hier also ein paar Bilder:

Stonestore

Rainbow Falls

ne mutige Anika
 Als wir dann nach 2h wieder am Auto waren mussten wir erstmal Essen machen, da unsere Magen knurrten... Aber danach sind wir weiter gefahren Richtung Bay of Islands. Und da kamen wir bei den Haruru Falls vorbei (wieder ein Wasserfall...):
Haruru Falls
Also machten wir noch ein paar Fotos und sind weiter nach Pahia gefahren. Dort angekommen haben wir uns nach einem Hostel umgeschaut, wo man quasi campen kann. Haben dann auch eins gefunden, aber wir durften da nicht im Auto schlafen. Keine Ahnung warum... aber zum Glück haben wir ja unser gutes altes Zelt noch. Das haben wir dann aufgebaut und die Matratze aus dem Auto reingelegt und das geht auch. Der Van wäre ja auch nur ein Zelt auf Rädern gewesen, aber naja. Wir konnten die Hostelbesitzerin nicht wirklich überzeugen...

Am nächsten Tag hatten wir für Vormittags eine Boatsfahrt durch die Bay of Islands zum Hole in the Rocks gebucht. Da haben wir uns natürlich die Inseln hier angeschaut, das Loch im Stein und hatten das Glück Delphine zu sehen. Das war sehr schön! Hier noch ein paar Bilder:



Sonntag, 15. Mai 2011

Northland Part 1

Hey,

da sind wir mal wieder. Nach einem kurzen Aufenthalt in Auckland sind wir jetzt wieder auf Tour. Und zwar ist unser letztes, großes Ziel der Norden (auch Northland). Das ist also alles über Auckland. Unsere Reise begann gestern. Da war aber nicht viel, außer Auto fahren. Das erste große Ziel war heute der Ninety Mile Beach. Auf den sind wir auch mit Rocky gefahren.Ungefähr 60km auf Strand fahren. Und es war gar nicht so einfach eine Ausfahrt für 2-Rad-Antrieb zu finden. Aber schließlich sind wir wieder auf geteerter Straße rausgekommen. Es war wirklich aufregend und irgendwie bin ich froh, dass wir da wieder ohne liegen zu bleiben runter sind. Aber irgendwie hat es was.


Als wir nun wieder auf fester Straße waren, fuhren wir gar nicht mehr weit und wir waren am Cape Reinga. Das ist der fast nördlichste Punkt von Neuseeland. Da steht ein hübscher Leuchtturm und da ist etwas zu den Maori's (Ureinwohner) erklärt, denn bei denen in der Mythologie verlassen dort die Toten die Erde ins Jenseits. Es war schön dort, aber erst nachdem es aufgehört hatte mit regnen. Denn der blaue Himmel machte den Unterschied. Hier noch einen bildlichen Eindruck.











Zu guter letzt sahen wir uns noch die riesen Sanddünen ganz in der Nähe an. Die waren wirklich riesig. Das kommt nur leider auf den Fotos nicht so rüber. Aber ich zeig euch trotzdem eins:

Nun sind wir in einem sehr netten, kleinen Hostel in Kahoe. Und morgen soll's weiter gehen. Also bis demnächst. Ihr hört von uns!

Dienstag, 10. Mai 2011

Coromandel Part 2



Nach einem eher ruhigen Tag in Thames und einem kleinen
BBQ mit Flo (den wir mal wieder getroffen haben) wollten wir's so richtig wissen.

Wir standen zeitig auf und wollten den Kauri Trail wandern (Eintageswanderung). Wir hatten zwar eine Beschreibung darüber gelesen, aber was uns da bot, war mehr als erwartet.
Gleich am Anfang eine Hängebrücke und nach einem kurzen Abschnitt mit normalem Weg begannen die Stufen. Viele Stufen waren das. Und nebenbei ein paar Überquerungen von Bächen.

Schon bald waren wir auf einer Ebene ca. 600 m Höhenmeter. Von da war es nicht mehr weit zum Ziel, aber der Weg war umso steiler und aufregender (glaub' mir Mutti, das wär nichts für dich gewesen). Erst mussten wir 573 Treppenstufen überwinden und dann noch 2 Leitern und ein paar Felsen hinauf klettern. Aber dann waren wir endlich am Ziel: die Pinnacle-Felsen. 790m hoch oben. Man bedenke: am Parkplatz waren es 150 Höhenmeter...
Die Aussicht war durch das schöne Wetter grandios!















Nach einer Pause von den ganzen Strapazen machten wir uns wieder auf den Rückweg. Der Rückweg, so glauben wir, war etwas länger als der hinweg. Er machte mehrere Bögen. Aber er war nicht so anstrengend, weil er ja wieder auf 150 m enden musste.
Wir haben wirklich tolle Bilder gemacht, welche wir leider nicht alle hochladen können (vielleicht auch wollen).
Schließlich waren wir gegen halb 4 wieder am Parkplatz. 6 und eine dreiviertel Stunde waren wir insgesamt unterwegs. Obwohl der Weg für 7 - 8 Stunden ausgeschrieben war... ;)
Aber der Muskelkater ist trotzdem gekommen und wird uns (oder mich - Anika) wohl noch eine Weile begleiten. Nichts desto trotz war es eine wunderschöne Wanderung und ich bin sehr froh, dass wir die gemacht haben.

Coromandel...

...diese schöne Halbinsel, östlich von Auckland, war die letzten paar Tage unser Ziel.
Und das fing so an.
An einem etwas schönerem morgen (nach der Motorradfahrt) machten wir uns auf. Zuerst fuhren wir nach Whangamata, wo wir einen sehr schönen Strandspaziergang gemacht haben.


Nach dieser netten Fahrpause fuhren wir nach Tairua und bestiegen wiedermal einen Berg (im Erzgebirge würde man sagen "Hügel"). Dieser hieß Mt. Paku und dir Aussicht von dort war wirklich schön.
Da oben trafen wir zwei Kiwi's (Neuseeländer). Der eine hatte einen Opa aus Deutschland, welcher schon vor dem 2. Weltkrieg abgehauen ist. Mit den beiden haben wir uns nett unterhalten und sie haben uns auch ein Plätzchen zum schlafen verraten.
Am nächsten Tag wollten wir uns Cathedral Cove und/oder den Hot Water Beach ansehen. Aber es kam dann doch ganz anders, denn es geschah folgendes: Hochmotiviert sind wir nach Hahei gefahren (Cathedral Cove) und standen am Anfang des Walktracks. Dort lasen wir, dass man da nicht mehr hinlaufen kann. Und urplötzlich fing es an zu schütten. Also was macht man da? Weiterfahren zum Hot Water Beach, in der Hoffnung dort regnet's nicht. Und da waren wir also. Ziemlich windig war's dort und es war auch noch nicht Low-Tide (Ebbe). Deshalb wollten wir erstmal bissl was zum Mittag essen. Aber dazu kamen wir gar nicht, denn uns viel auf, dass wir einen Platten hinten links hatten.
Also nun, Reifen wechseln. Und das war gar nicht so einfach, denn wir hatten für unseren Mitsubishi einen Wagenheber von Honda...
Die Schrauben haben auf dem Ersatzrad auch nicht so richtig gepasst, aber wir hatten ja nicht wirklich ne Wahl. Soweit, so gut. Nun brauchten wir "nur" noch eine Werkstatt finden. Mit höchstens 50 km/h fuhren wir ca 30km zur nächstgrößeren Stadt. Und da war wirklich eine Werkstatt, welche unsere Reifen hatte. Es war übrigens ein ca. 8cm langer Nagel, der im Reifen steckte.
Aber nun war ja alles wieder gut.
Am nächsten Tag versuchten wir das geplante am Vortag noch einmal. Und wir liefen zu "Cathedral Cove". Diesesmal war das Wetter gut. Macht euch selber einen Eindruck:


Nach diesem schönen Spaziergang fuhren wir nun noch zum
Hot Water Beach und warteten mit
ein paar anderen Leuten auf die Low-Tide. Der Klappspaten war schon bereit.
Martin las viel während des Wartens. Auch als Low-Tide sein sollte, waren die Wellen noch so hoch, dass immerwieder alles überflutet wurde. Deshalb zogen wir uns Badesachen an und trauten uns zwischen die Felsen und die Fluten. (Davon haben wir keine Bilder, weil unsere Kamera nicht wasserdicht ist... ;) )
Man mag es kaum glauben, aber wir fanden trotz des Wellenganges warmes, sogar heißes Wasser im Sand. Aber es reichte nur für warme Füße und als dann ein riesen Touristen-Bus kam machten wir uns aus dem Staub.
Es war immer noch nicht Abend und wir waren noch motiviert weiter zu fahren. Wir nahmen die, von den Einheimischen empfohlene, Road 309.
Dort machten wir unsere erste Bekanntschaft mit den riesigen Kauri-Bäumen. Und wenn ich sage riesig, meine ich das auch so. Seht mal wie klein Martin wirkt:

Später in Coromandel Town angekommen, war das genug Erlebnis für diesen Tag und wir schwebten ins Traumland.