Montag, 6. Juni 2011

Da war ja nochwas...

Die meisten von euch wissen es ja schon: Martin und ich sind verlobt.
Er hat mich gefragt als ich eigentlich schlecht drauf war und zu dem total unvorbereitet...
Es war so: morgens des 15.05. fuhren wir mit Rocky auf dem Ninety Mile Beach und ich war, wie Martin immer sagt, total hysterisch, weil ich Angst hatte stecken zu bleiben oder dass das Auto kaputt geht.
Die Stimmung war erst langsam am besser werden als wir am Cape Reinga waren. Aber das schreckte Martin nicht ab und machte mir dort einen Heiratsantrag. Natürlich hab ich's gleich wieder versaut, weil ich drei mal nachgefragt habe ob er es ernst meint, als er aber auf die Knie ging und das "in guten wie in schlechten Zeiten" wiederholte konnte ich nur noch "Ja" sagen. Es war wirklich der perfekte Platz. Die Stimmung wurde danach natürlich schlagartig besser. :)


Dort auf dem Berg fand die Verlobung statt

Ps.: Sorry Sven, aber es gibt kein Video, aber so ist es abgelaufen. ;)

Fazit:

Was hat uns die ganze Sache eigentlich nun gebracht? Also erstmal war es eine richtig coole Zeit. Wir haben in so kurzer Zeit so viel gesehen und erlebt. Es waren nicht nur gute Sachen, aber dafür waren sie sehr lehrreich. (Natürlich überwiegen die guten Dinge)
Es ist wirklich ein wunderschönes Land mit freundlichen Menschen, die uns aufgenommen haben. Es gab natürlich auch ein paar blöde Leute, aber die gibt's ja überall.
Die Natur hat uns sehr beeindruckt und auch unseren Blick für das schöne in der Natur geschult. Unser English ist besser geworden, wenn auch nicht perfekt.
Die Idee das zu tun war richtig und wirklich empfehlenswert. Wir würden es jederzeit wieder tun, aber wir sind auch froh wieder zu Hause zu sein. Und noch etwas: das Erzgebirge ist mindestens genauso schön wie Neuseeland.

Vielen Dank nochmal an alles fleißigen Leser. Es war wirklich schön, dass ihr uns trotz der Entfernung nicht vergessen habt! Danke!

Zurück nach Hause

Und da plötzlich war der Tag da. Schnell Sachen noch zu Ende packen und schon auf dem Weg zum Bus. Erstmal nur in die Stadt um noch diverse Steuerdinge zu klären. Aber später waren wir schon am Flughafen und der Flieger startete. Nach einem ewigen Flug und langen Wartezeiten warteten wir dann noch auf den Zug nach Chemnitz.
Und nach noch einer Fahrt von ca. 5 Stunden kamen wir endlich in Chemnitz an, wo uns Martin's Papa abholte.


Schließlich erreichten wir Wernsdorf nach ca. 42h. Wow, so lange waren wir unterwegs??? Kaum zu glauben...

 Natürlich wurden wir ganz nett empfangen und es gab einiges zu erzählen (Ja, trotz Blog). Und es gab lecker deutsches Essen. Mir war vorher gar nicht bewusst wie sehr ich es vermisst habe...

Nach diesem schönen Abend und einer kurzen Nacht mussten wir aber wieder was tun. Zum Beispiel Post öffnen und Besuche erledigen (natürlich auch Mitbringsel verteilen).
Und man glaubt es kaum, aber das ist ganz schön stressig...